- Wing
- Aufblasbares, in der Hand geführtes Segel (typisch 3–7 m²), das Schub erzeugt, ohne Leinen an das Board zu fixieren.
- Foil
- Hydrofoil-Baugruppe: Mast, Fuselage und Vorder-/Hinterflügel, die das Board bei Geschwindigkeit aus dem Wasser heben.
- Vorderflügel
- Haupttragfläche unter dem Board; größere Flügel heben früher bei geringerer Geschwindigkeit ab.
- Stabilisator
- Kleinerer Hinterflügel, der die Nickstabilität ausgleicht und Porpoising verhindert.
- Mast
- Vertikaler Streben zwischen Board und Foil; typische Wingfoil-Masten sind 60–90 cm lang.
- Fuselage
- Horizontaler Verbinder zwischen Mast, Vorderflügel und Stabilisator.
- Board
- Volumenboard (60–120 L) mit Foil-Schienensystem; Anfänger nutzen mehr Volumen für Stabilität.
- Foil-Schiene
- T-Nut an der Boardunterseite zum Verschieben und Einstellen der Foil-Position vor/zurück.
- Pump
- Technik, um an der Wasseroberfläche Geschwindigkeit aufzubauen, bevor der Foil Auftrieb erzeugt.
- Take-off
- Moment, in dem der Foil-Auftrieb das Boardgewicht übersteigt und der Rider über dem Wasser fährt.
- Glide
- Dauerhaftes Fahren mit dem Board klar über dem Wasser auf dem Foil.
- Porpoising
- Instabile Auf-und-ab-Bewegung durch zu hohe Geschwindigkeit oder hinten-lastiges Foil-Setup.
- Breaching
- Vorderflügel durchbricht die Oberfläche — plötzlicher Auftriebsverlust und Sturz.
- Ventilation
- Luft wird an die Flügeloberfläche gezogen und reduziert den Auftrieb — häufig, wenn der Foil zu nah an der Oberfläche ist.
- Jibe
- Wendemanöver mit Kurswechsel bei gleichzeitigem Beibehalten des Foil-Flugs.
- Tack
- Wende durch den Wind mit Wechsel der Wing in die andere Hand.
- Am Wind
- Fahren in Richtung Windquelle; erfordert effizientes Foil- und Wing-Trimmen.
- Mit dem Wind
- Fahren in Windrichtung; einfachste Richtung für frühe Progression.
- Neutrale Position
- Wing mit minimaler Power, ausgetrimmt, für Balance und Übergänge.
- Power Stroke
- Wing nach innen ziehen und eintreiben, um zu beschleunigen.
- Depower
- Austrimmen oder Wing anheben, um Zug in Böen zu reduzieren.
- Sheet in
- Hinterhand ziehen, um Anstellwinkel und Power der Wing zu erhöhen.
- Sheet out
- Hinterhand lösen, um Power zu reduzieren.
- Switch
- Fußstellung auf dem Board wechseln, ohne anzuhalten.
- Goofy
- Fahren mit dem rechten Fuß vorne.
- Regular
- Fahren mit dem linken Fuß vorne.
- One Pump
- Eine koordinierte Pumpbewegung, um die Take-off-Geschwindigkeit zu erreichen.
- Touch and Go
- Kurzer Foil-Flug mit anschließendem Zurücksetzen auf die Oberfläche beim Lernen.
- Foil-Taxi
- Vom Boot oder Lehrer gezogen werden, um Foil-Flug zu erleben, bevor man selbstständig fährt.
- Leash
- Sicherheitsleine zwischen Wing und Handgelenk oder Trapez, damit die Wing nicht wegfliegt.
- Wing-Leash
- Typisch Leash vom Handgelenk zur Wing; in den meisten Schulen inkl. Essaouira Pflicht.
- Helm
- Sturzschutz empfohlen beim Foil-Sport wegen Masthöhe und Stürzen.
- Impact Vest
- Auftrieb und Rumpfschutz, getragen über oder unter dem Neopren.
- Neoprenanzug
- Thermoanzug; 3/2 mm Ganzkörperanzug Standard in Essaouira November–April.
- Passatwind
- Anhaltender NNE-Wind (Alizé) in Essaouira, 15–35 Knoten nachmittags im Sommer.
- Flaches Wasser
- Geschützte, wenig chopige Zonen ideal zum Wingfoil-Lernen — Essaouira-Bucht innerhalb der Hafenmole.
- Chop
- Kurze Windwellen; in der Bucht handhabbar, beeinflusst aber die Foil-Stabilität.
- Böe
- Plötzliche Windzunahme; Wingfoiler depowern oder fahren am Wind hoch.
- Windloch
- Vorübergehende Windabnahme; Pumpen kann nötig sein, um auf dem Foil zu bleiben.
- Windfenster
- Dreidimensionale Zone, in der die Wing relativ zum Rider Power erzeugen kann.
- Scheinwind
- Wind, den man in Bewegung spürt; Kombination aus echtem Wind und Fahrtgeschwindigkeit — entscheidend für Foil-Effizienz.
- Board Start
- Vom Wasser aufs Board steigen mit angetriebener Wing; Wingfoil-Äquivalent zum Waterstart.
- Waterstart
- Start aus tiefem Wasser mit Wing und Board; Fortgeschrittenen-Fähigkeit.
- Vorkenntnisse
- Wingfoil kann nach Windsurf oder Kitesurf gelernt werden, ist bei Essaouira Surf Camp School aber keine Voraussetzung.
- Funk-Coaching
- BBTalkin-Headset-Verbindung zwischen Lehrer und Schüler für Echtzeit-Foil-Anleitung.
- Progressions-Session
- Strukturierter 2-Stunden-Block mit definierten Skills: Wing-Handling, Pump, erste Flüge.
- Foil-Größe
- Vorderflügelfläche in cm²; 1500–2000 cm² typisch für Anfänger; kleiner für Speed-Fortgeschrittene.
- Wing-Größe
- Fläche in m²; leichtere Rider und stärkerer Wind nutzen kleinere Wings (3–4 m²).
- Bucht von Essaouira
- Halbgeschlossene Strand- und Lagunezone, geschützt durch die Insel Mogador — Haupt-Lehrzone für Wingfoil.
- IKO
- International Kitesurfing Organization; Essaouira Surf Camp School ist IKO-zertifiziert für Kitesurf und zugehöriges Foil-Coaching.